Schutzschirm für Vereine: Verzicht auf Sportstättennutzungsgebühren während der Covid-19-Pandemie

Der Stadtrat beschließt auf Antrag der Kooperationsfraktionen von SPD und FDP den Verzicht auf die Erhebung von Sportstättennutzungsgebühren in der Zeit vom 16. März bis 31. Dezember 2020.

Die Nutzung von Sportflächen und Sporthallen war seit dem 16. März 2020 infolge der Covid-19-Pandemie nicht möglich. Auf die Erhebung von Hallenbenutzungsgebühren wurde bis Ende Mai folgerichtig verzichtet.

Seit Anfang des Monats Juni ist die Nutzung der Sporthallen wieder möglich, wenn auch nur mit erheblichen Einschränkungen. Eine vollumfängliche Nutzung ist allerdings immer noch nicht möglich und wird auch in Zukunft nicht möglich sein, voraussichtlich sogar bis ein Impfstoff gegen das Virus vorhanden sein wird.

Insbesondere werden voraussichtlich Ligaspiele, Turniere oder Wettkämpfe nicht mit Zuschauern veranstaltet werden können. Die Sportvereine können daher Einnahmen in erheblicher Höhe, die auch zur Refinanzierung der Hallennutzungsgebühren dienen, nicht erzielen.

Um die betroffenen Vereine nicht in eine finanziell existenzbedrohende Situation zu bringen, wird auf die Erhebung der Gebühren verzichtet.

Winfried Hahn, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, freut sich über die Entlastung der Vereine und erklärt:

„Wir haben starke Vereine in Würselen und wollen, dass dies auch in Zukunft so bleibt. Deswegen haben wir den Vereinen unsere Hilfe angeboten und stehen ihnen jederzeit zur Verfügung, wenn Hilfe benötigt wird. Solange die Sportstätten nicht uneingeschränkt nutzbar sind, möchten wir die Vereine um die Sportstättennutzungsgebühren entlasten.“