Viel erreicht, aber noch mehr vor: Max Zitzen als Stadtverbandsvorsitzender bestätigt

V.l.n.r.: Yvonne Frey, Hans-Georg Peters, Dagmar Thorand, Verena Küppers, Anna Fries, Max Zitzen, Stefan Mix, Yvonne Hahnrath, Eva Ostermann, Ellen Hahn, Herbert Hansen

Auf ihrem ordentlichen Stadtparteitag wählen die Delegierten der drei Würselener Ortsvereine in großer Einmütigkeit einen neuen Stadtverbandsvorstand. Thematisiert wurde auch der anstehende Kommunalwahlkampf.

37 Delegierte und einige Gäste sind zum Stadtparteitag der Würselener SPD ins Alte Rathaus gekommen, um einen neuen Stadtverbandsvorstand zu wählen. Vorsitzender Max Zitzen begann die Versammlung mit einer Schweigeminute für den viel zu früh verstorbenen Genossen und Freund Frank Zimmer, der langjähriges Mitglied im Stadtverbandsvorstand, zuletzt als Geschäftsführer, war.

Viel erreicht, aber noch mehr vor!

Bild: Anna Fries
Zitzen übergab für ein Grußwort an den SPD-Bürgermeisterkandidaten Stefan Mix, der später auch die Versammlungsleitung übernahm. Mix dankte den anwesenden Genossinnen und Genossen für ihre tatkräftige Unterstützung in den letzten Monaten seit seiner Nominierung im September. „Wir sind die Partei, die für unsere Stadt die besten Rezepte hat, die Partei mit den besten Erfahrungen, die Partei mit den besten Kandidatinnen und Kandidaten und die Partei mit den besten Kompetenzen und der größten Expertise. Wir haben bewiesen, dass wir es können. Wir sind es, die in den letzten zehn Jahren, also in der Amtszeit von unserem Bürgermeister und meinem Freund Arno Nelles mit ihm gemeinsam unsere Stadt nach vorne gebracht haben“, gibt sich Mix kämpferisch. Bürgermeister Arno Nelles habe die Finanzen der Stadt in seiner Amtszeit geordnet, sodass nun wieder Raum für Investitionen sind. Dass diese Investitionen sich bereits gelohnt haben, macht Mix unter anderem am Neubau der Gesamtschule an der Krottstraße fest: „Die neue Gesamtschule ist spitze, was das Gebäude und die räumliche Ausstattung angeht. Unsere Nachbarkommunen beneiden uns schon jetzt darum. Das sieht man zum Beispiel daran, dass der Bildungsausschuss der Stadt Aachen sich die Schule in Kürze ansehen wird. Ein großer Dank geht hierfür unserem Ersten und Technischen Beigeordneten Till von Hoegen und seinem Team“, so Mix weiter.

Abschaffung der KiTa-Gebühren als zentrales Wahlkampfthema

Mix betont, dass für die Würselener SPD die frühkindliche Bildung im Fokus liegt. „Im Stadtgarten konnte erst neulich der neue Kindergarten eröffnet werden und mit dazu beitragen, wie auch die Erweiterung der KiTa Bardenberg oder der Neubau der AWO-KiTa Wirbelwind, mit dazu beitragen, unseren Versorgungsgrad mit KiTa-Plätzen für über- und unter Dreijährige stetig zu erhöhen“, fasst Mix die Entwicklung der vergangenen Jahre zusammen. „Wir werden wir die KiTa-Gebühren gänzlich abschaffen. Wir vertreten die Haltung, dass Bildung von der Wiege bis zum Studium kostenfrei sein muss und nicht von der finanziellen Leistungsfähigkeit der Eltern abhängen darf. Nur so werden wir die Chancengleichheit für jedes Kind und jeden Jugendlichen realisieren können“, so Mix weiter.

SPD als Partei der soliden Finanzen

Bild: Anna Fries
Bevor es zu den Vorstandswahlen ging, knüpfte Stadtverbandsvorsitzender Max Zitzen mit seinem Geschäftsbericht an das Grußwort von Stefan Mix an: „Es sind zurzeit Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, die die Finanzen unserer Stadt ordentlich aufstellen und gleichzeitig in die Zukunft investieren wollen. Bürgermeister Arno Nelles hat den städtischen Haushalt zukunftssicher gemacht. Auf der Bundesebene kämpfen wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten für eine vernünftige Altschuldenregelung und für ein Jahrzehnt der kommunalen Investitionen. Dieser Zweiklang ist besonders wichtig für meine Generation: Keine Schuldenberge aber eben auch kein Investitionsstau!“

Bezüglich der aktuellen politischen Diskussion in Würselen bekräftigte Zitzen: „Ich bin glücklich, dass wir eine so tolle Stimmung in der Partei haben und jeder von uns weiß, dass man sich auf die anderen verlassen kann. Wenn ich mir anschaue, was in der CDU los ist, kann man nur mit dem Kopf schütteln. Wer so mit Kolleginnen umgeht, müsste eigentlich von all seinen Ämtern zurücktreten. Ich bin froh, dass es so ein Verhalten, dass Ratsmitglieder derartig unter Druck gesetzt werden, bei uns nicht gibt!“

Mit Blick auf den anstehenden Kommunalwahlkampf betont Zitzen jedoch, dass es in Würselen keine Schmutzkampagnen geben dürfe. Die CDU habe mit ihrer Roten Socken Kampagne bewiesen, dass sie derzeit nichts besseres zu bieten hat. „Ich halte diese Art von Wahlkampf für falsch und gefährlich. Erstens gibt es in der Verwaltung keinen roten Filz. Zweitens ist diese Behauptung insbesondere gegenüber den Beschäftigten der Stadt unfair, weil sie suggeriert, dass nur nach Parteibuch und nicht nach Qualifikation ausgewählt wird. Und drittens spielt diese Kampagne nur denjenigen in die Hände, die sich von unserer Demokratie abgewendet haben“, so Zitzen weiter.

Bei den anschließenden Wahlen wurde der neue Stadtverbandsvorstand mit großer Mehrheit gewählt. Der neugewählte Stadtverbandsvorstand sieht wie folgt aus:

  • Vorsitzender: Max Zitzen
  • Stellvertretende Vorsitzende: Yvonne Hahnrath, Verena Küppers, Hans-Georg Peters
  • Geschäftsführerin: Ellen Hahn
  • Stellvertretende Geschäftsführerin: Anna Fries
  • Kassierer: Christoph Küppers
  • Stellvertretende Kassiererin: Dagmar Thorand
  • Bildungsbeauftragter: Herbert Hansen
  • Beisitzerinnen: Yvonne Frey, Doris Harst, Eva Ostermann