SCHLAGWORT | Würselen

Bereits seit 35 Jahren besteht die nach wie vor lebendige Städtepartnerschaft zwischen Würselen und Morlaix. Ein Jubiläum,  das es diesmal besonders

V.l.n.r.: Stadtverordneter Christoph Küppers, Bürgermeister Rene Fily, MdL Eva Maria Voigt-Küppers, Bürgermeister Arno Nelles

V.l.n.r.: Stadtverordneter Christoph Küppers, Bürgermeister Rene Fily, MdL Eva Maria Voigt-Küppers, Bürgermeister Arno Nelles

zu feiern galt, da in den vergangenen 10 Jahren der Mutter aller Wöschelter Städtepartnerschaften von Seiten der ehemaligen Verwaltungsspitze wenig Aufmerksamkeit geschenkt werden wollte. Daher begab sich diesmal eine große Delegation unter Begleitung von Bürgermeister Arno Nelles, MdEP Martin Schulz, MdL Eva Maria Voigt-Küppers, dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Stefan Mix, dem Neuen Chor und zahlreichen Würselener Bretagne-Liebhabern auf die lange Reise ans westliche Ende unseres Kontinents.  Besichtigungen, ein brillanter Auftritt des Neuen Chors und zahlreiche Treffen mit den französischen Freunden standen auf dem strammen Programm.  Höhepunkt des Besuchs war aber der Festakt im Rathaus der „Ville de Morlaix“.

In gewohnt lockerer, aber vor allem sehr persönlicher Art und Weise hielt Martin Schulz die Festrede wechselweise in deutsch und französisch: „Wir kommen hier nicht aus touristischem Interesse hin. Wir besuchen Freunde, wir sind füreinander da, wir helfen einander.“  In diesem Zusammenhang erinnerte er an den persönlichen Einsatz vieler Würselener bei der Eindämmung der katastrophalen Ölpest durch die Amoco Cadiz vor den Toren Morlaix‘.

Arno Nelles brachte es im Anschluss auf den Punkt: „Aus Erbfeindschaft ist Erbfreundschaft geworden.“ Er richtete dabei vor allem den Blick in die Zukunft: „Jungen Leuten kann man heute nur noch schwer die Bedeutung dieser Freundschaft verdeutlichen, da für sie alles selbstverständlich zu sein scheint. Es ist daher unsere ständige Aufgabe, die Jugend beider Städte miteinander bekannt zu machen, damit sie sich verstehen und das friedliche Zusammenwachsen Europas nicht wieder gefährdet wird.“

Der hohe Stellenwert dieses Besuches für die bretonische Seite wurde durch die Anwesenheit der Abgeordneten der Assemblée Nationale  und ehemaligen französischen Justizministerin Marylise Lebranchu verdeutlicht.

Die Städtepartnerschaft Würselen – Morlaix entstand auf Initiative der Jungsozialisten Würselens Mitte der 70er Jahre. Den Anstoß zu dieser Partnerschaft gab der ehemalige parlamentarische Staatssekretär Achim Großmann.

Der SPD Stadtverband Würselen lädt Kinder, Eltern, Großeltern sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am Ostersamstag, dem 23.04.2010, zu einem Stelldichein mit dem Osterhasen herzlich ein.

Um 15.00 Uhr erwartet uns am Parkplatz  Forsthaus Weiden im Würselener Stadtwald neben dem “Osterhasen” auch die Försterin Frau Gohde, die alle Interessierten sachkundig durch unseren heimatlichen Forst leiten wird. “Frau Gohde schafft es immer wieder das Augenmerk der Kinder und Erwachsenen auf immer neue Aspekte und Stellen zu lenken. Es wird nie langweilig” äußerten sich in den vergangenen Jahren die Besucher der Veranstalung anerkennend.

Neben der Entdeckungstour wird darüber hinaus für  Erfrischungen und manch zu entdeckende Überraschung reichlich gesorgt sein.

“Diese Veranstaltung wird von Jahr zu Jahr besser angenommen,” freut sich SPD Vorsitzender Andreas Dumke, “Im letzten Jahr sind weit über 100 Menschen der Einladung gefolgt. Wir hoffen in diesem Jahr einen ähnlichen Erfolg zu haben. Durch immer wieder wechselnde Startorte versuchen wir die Strecken auch für ‘Stammkunden’ abwechslungsreich und attraktiv zu halten.”

Würselen. Rund 3,7 Millionen Euro investiert die Stadt derzeit in überwiegend energetische Maßnahmen an der Grundschule An Wilhelmstein, an der Wurmtalschule (Birkenstraße) und an der Sebastianusschule sowie am Kindergarten In der Dell.Beinnahe die Hälfte – nämlich 1,8 Millionen – werden seit Mitte Juni an in Bardenberg in eben solche Maßnahmen gesteckt.

Sanirung Schulen (Bardenberg)Bis Ende des Jahres sollen die Arbeiten innen abgeschlossen sein, ob bis dahin auch die Fassaden restlos eine neue Hülle erhalten haben werden, hängt weitgehend von den Witterungsbedingungen ab. Was sich in dem Schulgebäude An Wilhelmstein, das seit 1955 bis Anfang der 1970er Jahre sukzessiv errichtet wurde, mittlerweile getan hat, davon gewann der SPD-Ortsverein Bardenberg jetzt einen Eindruck. Rede und Antwort stand die Hausarchitektin der Stadt, Fernada Barbato, die an allen vier Gebäuden für die Abwicklung der Maßnahmen verantwortlich zeichnet.

Millionen aus dem Förderprogramm

Wie sie darlegte, stammen die 3,7 Millionen Euro zu 75 Prozent aus einem von der Großen Koalition zur Überwindung der Finanzkrise aufgelegtes Förderprogramm. 12,5 Prozent schießt das Land zu, den Rest muss die Kommune selbst tragen. Das Förderprogramm war – so die Architektin – so gestaltet, dass auch die verarmten Städte und Gemeinde in den Genuss der hohen Zuschüsse kommen konnten. Da die Maßnahmen noch in 2010 begonnen und bis 2011 zum Abschluss gebracht werden mussten, habe die Stadt unter einem hohen zeitlichen Druck gestanden, zumal sie keine fertige Pläne in der Schublade gehabt habe. (weiterlesen…)

Würselen. In der Sitzung des Haushaltsausschusses vom 2.11.2010 lag den Mitgliedern ein Antrag der UWG zur Entscheidung vor, der Einsparungen seitens der Politik bei sich selbst zur Folge haben sollte. In der nächsten Legislaturperiode sollten nur noch 40 Ratsmandate anstatt wie bisher 44 zu vergeben sein.

Leider konnten sich die Vertreter von SPD und UWG mit diesem Ansinnen nicht durchsetzen. Die Kooperation aus CDU, FDP und Grünen war der Auffassung, dass zukünftig noch mehr Arbeit auf die Ratsvertreter zukommen würde und daher eine Reduzierung der Mandate für Sie nicht in Frage komme.

„Das ist ein schlechtes Signal an die Bevölkerung“, meint Stadtverbandsvorsitzender Andreas Dumke, „überall müssen wir den Bürgerinnen und Bürgern Einsparungen wie beispielsweise bei den Lehrschwimmbecken zumuten, doch wenn es darum geht, bei sich selber zu sparen, dann verweigert sich ein Teil der Politik. Wie will man den Bürgern da noch Einsparungen begreiflich machen, wenn man nicht auch vor der eigenen Haustüre kehrt.“

Die Summe, die man gespart hätte, wenn der Antrag angenommen worden wäre, beziffert Fraktionsvorsitzender Stefan Mix auf ca. 15.000 €. „Die Summe ist nicht groß angesichts des Haushaltslochs, aber es wäre ein Anfang gewesen. Darüber hinaus beinhaltete der Vorschlag nicht nur die Verkleinerung des Rates, sondern auch eine Umstrukturierung und Zusammenlegung der Ausschüsse, so dass die Arbeitsbelastung der verbliebenen Mandatsträger nicht zwangsläufig hätte steigen müssen.“, erklärte Mix weiter.

Es bleibt ein bitterer Beigeschmack.

Würselen/Köln. Am 10.11.2011 trafen 36 Vertreter aus 12 Unterbezirken zusammen, um den Vorstand der SPD Ü60 plus auf Bezirksebene zu wählen. Als Vorsitzende wurde die auch in unserer Stadt sehr aktive Hanny Wendel bereits zum 3. Mal gewählt. Das Stimmergebinis von 35 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung sind ein deutliches Zeichen dafür, dass Hanny Wendel, die im Übrigen auch innerhalb der Ü60 plus stellv. Landesvorsitzende ist, nicht nur in Würselen, sondern auch auf überegionaler Ebene hervoragende Arbeit leistet. “Ich freue mich zu sehen, dass es viele Würselener SPD – Mitglieder gibt, deren Arbeit auch ausserhalb der Stadtgrenzen geschätzt und gewürdigt wird”, freute sich der Stadtverbandsvorsitzende Andreas Dumke und beglückwünschte Hanny Wendel zu ihrer Wiederwahl.

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