Broichweiden.Wie bereits seit vielen Jahren bereiten die Broichweidener Sozialdemokraten wieder das große Familiengrillfest am Pfingstmontag vor. Traditionell lädt die SPD die Bevölkerung aus Würselen und den Nachbarstädten zu ihrem Fest auf den Grillplatz im Würselener Stadtwald ein. Ab 12:00 Uhr werden vielfältige herzhafte und süße Spezialitäten  und Getränke angeboten. Dabei wird besonderer Wert auf eine familienfreundliche Preisgestaltung gelegt. Doch nicht nur Essen und Trinken sind angesagt. Im Wald treffen sich alljährlich viele Gäste, um den Feiertag mit Freunden in gemütlicher Atmosphäre in der freien Natur zu verbringen. Selbstverständlich dient das Fest auch dem Dialog mit den politischen Vertretern der SPD Broichweidens und Würselens. Gut gerüstet freut sich die SPD auch in diesem Jahr wieder auf viele große und kleine Gäste.
Die jüngsten Anmeldezahlen an der Würselener Gemeinschaftshautschule haben die Sozialdemokraten dazu veranlasst, einen Antrag für eine Befragung aller Eltern, Lehrer und Schüler zu fordern, um festzustellen, wie groß der Bedarf für eine andere Schulform als der drei in Würselen bestehenden ist.Â
Seit Jahren sind die Anmeldungen an der Hauptschule rückläufig, so dass sie jetzt auf ein Niveau abgesunken sind, dass die Bezirksregierung in den letzten beiden Jahren eine Ausnahmegenehmigung für den Fortbestand erteilte. Diese wird bei ähnlich niedrigen Anmeldezahlen im nächsten Jahr nicht mehr erteilt. „Es besteht dringender Handlungsbedarf, wenn wir im nächsten Jahr weiterhin alle Schulabschlüsse in Würselen anbieten wollen“, stellt SPD-Fraktionsvorsitzender Stefan Mix fest.Â
Möglichkeiten hierzu stellen sowohl die Gemeinschaftschule als auch die Gesamtschule dar. Welche Schule den Bedarf am besten abdeckt, soll in einer Befragung aller Beteiligten im Schulsystem herausgefunden werden. „Wir wollen die Probleme mit den Bürgern im Dialog lösen, und nicht vorgeben, was wir für das Beste halten“, unterstreich SPD-Vorsitzender Andreas Dumke die Gesprächsbereitschaft der SPD.
 Aus Sicht der Würselener SPD wäre es ein fatales sozial- und bildungspolitisches Zeichen, wenn es in Würselen nicht mehr die Möglichkeit gäbe, einen Hauptschulabschluss zu machen. Darüber hinaus bieten die beiden Schulformen auch verschieden Vorteile. So kann das Abitur in neun Jahren und nicht wie auf dem Gymnasium schon nach acht Jahren gemacht werden. „Eine Möglichkeit, von der bereits viele Eltern aus Würselen bereits jetzt für ihre Kinder Gebrauch machen, indem sie sie auf den entsprechenden Schulen in den Nachbarkommunen anmelden“, so die Vorsitzende des Würselener Schulausschusses, Doris Harst.
Der SPD Stadtverband Würselen lädt Kinder, Eltern, Großeltern sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am Ostersamstag, dem 23.04.2010, zu einem Stelldichein mit dem Osterhasen herzlich ein.
Um 15.00 Uhr erwartet uns am Parkplatz Forsthaus Weiden im Würselener Stadtwald neben dem “Osterhasen” auch die Försterin Frau Gohde, die alle Interessierten sachkundig durch unseren heimatlichen Forst leiten wird. “Frau Gohde schafft es immer wieder das Augenmerk der Kinder und Erwachsenen auf immer neue Aspekte und Stellen zu lenken. Es wird nie langweilig” äußerten sich in den vergangenen Jahren die Besucher der Veranstalung anerkennend.
Neben der Entdeckungstour wird darüber hinaus für Erfrischungen und manch zu entdeckende Überraschung reichlich gesorgt sein.
“Diese Veranstaltung wird von Jahr zu Jahr besser angenommen,” freut sich SPD Vorsitzender Andreas Dumke, “Im letzten Jahr sind weit über 100 Menschen der Einladung gefolgt. Wir hoffen in diesem Jahr einen ähnlichen Erfolg zu haben. Durch immer wieder wechselnde Startorte versuchen wir die Strecken auch für ‘Stammkunden’ abwechslungsreich und attraktiv zu halten.”
(Quelle: WDR2 – Im Klartext vom 24.2.11)
Endlich sind sie weg, die Studiengebühren, meint Christoph Ullrich in seinem WDR 2 Klartext. Denn eines seien die Studiengebühren mit Blick auf mittlere Einkommen nie gewesen: Sozial gerecht!
Endlich sind sie weg, die Studiengebühren. Das freut selbstverständlich die meisten Studenten und Studentinnen in NRW. Aber SPD, Grüne und Linke haben heute auch all denen einen Gefallen getan, die eigentlich Klientel von CDU und FDP sein müssten; zumindest wenn man beiden Parteien glauben schenken mag, dass sie die politischen Kräfte für die Mittelschicht sind.
Doch diese Mittelschicht bedankt sich heute wohl nur beim politischen Gegner. Und zu recht. Denn eins waren die Studiengebühren mit Blick auf mittlere Einkommen nie: Sozial gerecht! Sicher – die alte schwarz-gelbe Landesregierung hatte ein Modell entwickelt, dass die meisten Kinder aus ärmeren Familien nicht mit Studiengebühren belastet hatte. Und auch die Reichen in NRW dürften über die 500 Euro pro Semester nicht besonders verärgert gewesen sein.
Aber gerade die Eltern mit durchschnittlichen Einkommen ächzten unter den Gebühren. Denn deren Kinder studieren gerne und häufig. Und dank der Semesterbeiträge wurde es immer teuerer: Neben der Studentenbude, dem Sozialbeitrag von durchschnittlich rund 200 Euro pro Uni sowie Geld für Bücher kamen in den letzten vier Jahren pro Kind noch einmal 1.000 Euro jährlich obendrauf. In den meisten Fällen hat das den Geldbeutel dieser Eltern arg strapaziert, vom Land gab es keine Vorzugskredite oder finanziellen Hilfen. Schulden oder Studienverzicht waren gerade bei einigen Familien der Mittelschicht die Alternativen.
Im Rahmen des Neujahrsempfangs ehrte der Ortsverein Hubert Graf und Klaus Stips für deren 25-jährige Mitgliedschaft in der SPD.

V.l.n.r.: Christoph Küppers, Julian Hollburg, Hubert Graf, Stadtverbands- vorsitzender Andreas Dumke und Klaus Stips.
Bei den Jubilaren hob der OV-Vorsitzende Christoph Küppers vor allem deren gesellschaftliches Engagement hervor. Klaus Stips engagierte sich jahrzehntelang im Kulturforum und im Heimatverein Würselen. Dieser Einsatz für die Heimatkultur und Heimatgeschichte sei sehr wichtig, weil man stets wissen müsse, wo man herkommt, um zu erfahren, wo man hin will, so Küppers. Hubert Graf ist vielen Würselenern nicht nur als Musiker bei den “Alten Kameraden”, sondern vor allem auch als Sportfunktionär bekannt. Der Rhenane ist seit 1995 Vorsitzender der Behindertensportgemeinschaft Würselen. Dort hat er mit seinen Vereinskollegen ein beachtliches Sportpogramm für behinderte und nicht behinderte Menschen aufgebaut. Seit Jahresbeginn ist Graf auch stellvertretender ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter der Stadt Würselen. Für seine Bereitschaft, den Kranken und beeinträchtigten Menschen ein Ohr zu schenken und seine Stimme zu erheben, dankte Küppers ihm besonders herzlich.