Apr 10
Eva Maria Voigt Küppers stellt SPD Programm auf Jahreshauptversammlung in Bardenberg vor

Eva-Maria Voigt-Küppers und Heinz Viehoff gratulieren Fritz Simons zu seiner 40-jährigen Parteizugehörigkeit.
Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung konnte Ortsvereinsvorsitzender Heinz Viehoff zahlreiche Mitglieder begrüßen. Neben der Ehrung einer stattlichen Anzahl an Jubilaren – die Mehrzahl wurde für 40 jährige Mitgliedschaft geehrt – stellte sich die Landtagskandidatin Eva-Maria Voigt-Küppers im Ortsverein mit ihrem Programm zur Landtagswahl vor.
Unter den Gästen konnte Heinz Viehoff auch den ersten Bürger der Stadt, Arno Nelles, begrüßen.
Eva-Maria Voigt-Küppers freute sich über die große Unterstützung, die ihr bisher im im Landtagswahlkampf zuteil wurde: “Ich bin sprachlos über die Unterstützung, die ich bisher erfahren durfte.”
Und werd Eva-Maria kennt, weiß, wie selten das der Fall ist. Doch sie hatte ihre Sprache recht schnell wiedergefunden, als es darum ging, die poltischen Vorstellungen der SPD und auch ihre eigen darzulegen.
“Ich bin froh, dass die Sozialdemokraten die soziale Kompetenz wieder in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen.”
(Eva-Maria Voigt-Küppers)… Denn jedes Kind braucht eine faire Chance, um sich nach seinen eigenen Fähigkeiten entfalten zu können. Als Sozialpolitikerin wisse sie, dass längst nicht alle Frauen einer Arbeit zum Zweck der Selbsverwirklichung nachgehen, sondern eher arbeiten um den Lebensunterhaltunterhalt sicher zu stellen. Deshalb sind Betreuungsplätze unverzichtbar in unserer Gesellschaft. Alle Kinder, die einen Platz benötigen, sollen einen Betreuungsplatz in der offenen Ganztagsschule erhalten. Eine in der Tat gewaltige Aufgabe, denn bei dem rasanten Anstieg der Nachfrage ist es oft schwierig mit dem Angebot mithalten zu können. Den Kommunen fehlt das Geld um auf entsprechende Raumdefizite reagieren zu können. Das sei auch ein Beispiel dafür, dass die kommunale Selbstverwaltung unbedingt wieder mehr Gewicht im Land bekomme müsse. In den letzten 5 Jahren habe die Landesregierung gerne Aufgaben an die Städte und Gemeinden verschoben, ohne sie mit den notwendigen Finanzmitteln auszustatten. Die Landesregierung saniere so auf Kosten der Komunen ihren eigenen Haushalt und fordert die Komunen immer wieder auf, selber zu sparen. Dabei ist der Handlungspielraum der meisten Städte in NRW schon bei Null. In diesem Fall ist es besonders schlimm, dass vorbeugende Maßnahmen, z.B. im Bereich der Jugendpolitik, als freiwillige Ausgaben angesehen werden und die viel teureren Aufgaben, die dann anschließend die eingetretenen Missstände beseitigen sollten, vom Gestzgeber als Pflicht auferlegt werden, ohne den Komunen hierbei in ausreichendem Maß beizustehen. Hier muss ein Umdenken beim Land einsetzen – dafür steht die SPD !
